Edinburgh, die Hauptstadt der Schotten, Auld Reekie, das Athen des Nordens, ist eine Stadt wie keine andere. Ein Königssitz für Jahrhunderte, bis zur Union von 1707. Politische Macht kehrte 1999 mit der Gründung des Schottischen Parlaments zurück.
Auch wenn das Gebiet um Edinburgh schon vorher besiedelt war, wurde die Stadt erst 1018 offiziell gegründet, als König Malcom die Lothianische Region vor den Engländern sicherte. Es ist das kulturelle Zentrum Schottlands und viele der besten schottischen Geistesgrössen kommen aus Edinburgh: David Hume und Adam Smith, die Väter der schottischen Aufklärung, die Schriftsteller Arthur Conan Doyle, Sir Walter Scott, Irvine Welsh und Ian Rankin stammen alle hierher. Edinburgh ist nicht nur eine Stadt der Literatur sondern auch der Geburtsort grosser Erfinder, z.B. Alexander Graham Bell. Andere berühmte Namen aus den verschiedensten Gebieten beinhalten John Napier, Robet Louis Stevenson und Tony Blair.
Die Stadt besteht aus drei Hauptteilen, der Altstadt, der Neustadt und Leith. Die Altstadt hat ihren mittelalterlichen Grundriss beibehalten und zeigt viele Bauten aus der Reformation auf. Royal Mile – die Prachtstrasse der Stadt – führt durch die Altstadt zur Burg, Mit vielen Gassen, die von der Hauptstrasse führen, wie Fischgräten. Die Altstadt hat viele grosse Plätze, die entweder der Ort eines Marktes sind oder vor wichtigen Gebäuden liegen, wie bei der St. Giles Kathedrale.
Die Neustadt wurde im 18.ten Jahrhundert gegründet, um die überfüllte Altstadt zu entlasten. Entworfen vom damals gerade 22 jährigen James Craig, der im Sinne des strikten Rationalismus der Schottischen Aufklärung eine Netzstruktur für die Neustadt einführte, deren Zentrum George Street war, angrenzend an die Princes Street – der Haupteinkaufsstrasse der Stadt. In der Neustadt findet sich eines der besten Beispiele der Georgischen Stadtplanung, der Charlotte Square, entworfen von Robert Adam. An der Stelle des Nor´Loch - einst die Quelle der städtischen Wasserversorgung und Abwasserpumpe und in den 1820ern entwässert – wurden die wundervollen Princes Street Gärten gebaut.
Leith ist Edinburghs Hafenstadt und hat seine eigene Identität gegen die eigentliche Stadt behütet und ist der feste Anlegeplatz für die königliche Jacht Brittania.
Edinburgh ist eine relativ kleine Stadt, aber voll mit der Geschichte Schottlands; königliche Paläste, Verteidigungsfestungen, wunderschöne Gärten, beeindruckende Chausseen, und Ausblicken zu Pentland Firth und Arthurs Sitz. Es ist auch das Zuhause des Internationalen Festivals „The Fringe“ und der aufwändigen Hogmanay Festlichkeiten am 31. Dezember. Edinburgh ist eine lebendige Stadt mit vielen Sachen zu tun, zu sehen und mehr Gründen zurückzukommen.